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7 Tod-
sünden

Helena Adler
Uli Brée
Calle Fuhr
Felix Mitterer
Hubert Sauper
David Schalko*
Johannes Schmidl
Marie Stockhausen
und Lisa Wentz

Premiere10. Juli 2024, 19:30 Uhr
Termine10. Juli – 27. Juli
OrtBirkenberg, Telfs
Autor:innenHelena Adler, Uli Brée, Calle Fuhr, Felix Mitterer, Hubert Sauper/Johannes Schmidl, David Schalko, Marie Stockhausen (Choreografie), Lisa Wentz
RegieGregor Bloéb
Bühne, LichtdesignVolker Hintermeier
KostümeLane Schäfer
MusikMatthias Jakisič
ChoreografieMarie Stockhausen
DramaturgieFlorian Hirsch
MitUte Heidorn, Lisa Hörtnagl, Josephine Bloéb, Iris Schmid, Bernhard Bettermann, Klaus Rohrmoser, Gerald Votava, Heinz Weixelbraun
Tänzer:innenSonja Maria Schwaiger, Gustavo de Oliveira dos Santos, Paulo Alberto dos Santos, Marie Stockhausen
MusikerMatthias Jakisič, Bernhard Locker, Wolfi Rainer, Alexander Slavik

Jener Stoff, der die Tiroler Volksschauspiele einst begründete, hat sie im Sommer 2023 am magischen Open-Air-Spielort Birkenberg tatsächlich erneut befeuert und belebt und zu Rekord-Auslastungszahlen geführt. Die Tiroler Volksschauspiele hatten Autorinnen und Autoren verschiedener Generationen und Genres beauftragt, ihre Fantasie spielen zu lassen, sich jeweils eine Sünde vorzunehmen und sie für unsere Gegenwart neu zu denken. Die gefeierten jungen Autorinnen Lisa Wentz (Nestroy-Preisträgerin 2022 in der Kategorie „Bestes Stück“) und Helena Adler (für ihren Roman ‚Fretten‘ war sie für den Österreichischen Buchpreis nominiert) schrieben über Zorn bzw. Trägheit, Calle Fuhr erforschte den Hochmut unserer Tage. Felix Mitterer kehrte mit seinem grotesk-komischen Versuch über die Habgier nach Telfs zurück, der renommierte Drehbuch- und Romanautor Uli Brée gab sich hemmungslos der Völlerei hin, während David Schalko die finster-funkelnden Seiten der Wollust auslotete – hierfür wurde eine seiner Kurzgeschichten für die Bühne bearbeitet. Den Neid als Quelle und Wurzel von Intrige, Mobbing und Hass setzte Choreografin Marie Stockhausen auf atemberaubende Weise mit einem Tanzensemble um. Für Prolog wie Epilog war der oscarnominierte Filmemacher Hubert Sauper gemeinsam mit Johannes Schmidl verantwortlich.
So entstanden sieben Kurzstücke zwischen Himmel und Hölle, Dystopie und Utopie, Totentanz und lustvoller Feier des Lebens, die schließlich mit einer mitreißenden Live-Band im neuen Birkenberger Pop-up Globe Theatre zu einem großen Theaterabend für ALLE zusammengeführt wurden. Aufgrund der überwältigenden Nachfrage wird es 2024 eine Wiederaufnahme und Weiterentwicklung der sinnlichen, opulenten und rasend komischen Revue am selben Ort geben – rechtzeitiger Ticketkauf wärmstens empfohlen!

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